Aufgabe

Auf einem vernachlässigten Grundstück unweit des Hafens von Barcelona sollte in direkter Nachbarschaft zum maritimen Museum von Barcelona ein Ort geschaffen werden, an dem vor allem Kinder und Familien leicht und spielerisch Zugang zur Kunst und anderen Ausstellungsstücken erhalten können.
Der Bezug zu und die Außernandersetzung mit den jüngsten unserer Gesellschaft war hierbei Grundlage für den Entwurf und die Ausstellungskonzeption im Inneren des Gebäudes.

Städtebauliche Situation

Begrenzt wird die freie Fläche durch die südliche Stadtmauer, das maritime Museum im Osten und im Westen durch ein Verwaltungsgebäude. Im Norden gab die bestehende Brandwand eines Wohnhauses Anlass zum direkten Anbau.

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Konzept Gebäudeform

Durch die Form des Gebäudes wird der aus Osten ankommende Straßenzug abgeschlossen. Des Weiteren grenzt das Gebäude, welches sich an den vorhanden städtebaulichen Linien orientiert, zum Westen hin nun einen eindeutigen Platz ab.
In den Räumlichkeiten entstehen wichtige Blickbeziehungen in die Umgebung und innerhalb des Museums.

Konzept Ausstellung

Das 3-Zonen-Modell (OG 2) unterscheidet in der regulären Ausstellung zwischen dem reinen Anschauen, dem intensiven Erarbeiten und dem kreativen, aktiven Erzeugen und Erleben von Kunst.
Im Bereich der Wechselausstellung (OG 1) ermöglichen höhenflexible Bodenplatten unterschiedlichste Positionen zum Betrachten der Ausstellungsstücke.

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schema_ausstellung_zonenschema_ausstellung_floors
grundriss_erdgeschossgrundriss_obergeschoss1
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