Aufgabe

Neubau eines temporären Pavillons zur Ausstellung "Goldene Pracht" als Bindeglied zwischen den beiden Austellungsorten LWL-Landesmuseum und Domkammer. Der Pavillon soll zum einen als Information für die Ausstellung, zum anderen als Werkstattraum für Seminare zu Goldschmiede-, Emaillier- und Graviertechniken dienen.

Material

Als Inspiration für die Fassade dienten gewebte Stoffe, in denen einzelne Goldelemente eingearbeitet waren. Übertragen auf den Pavillon stellen Messingrohre die Goldfäden dar und schwarze Gurtbänder die zweite Komponente des Stoffes.

Pavillon Gold Material

Städtebauliche Situation

Der Pavillon ist am Kreuzungspunkt der beiden Wege über den Domplatz positioniert, sodass er die Ausstellungsorte verbindet und gleichzeitig seine Präsenz zeigt. Ein vorhandener Baum wird von den beiden Baukörpern eingeschlossen und infolgedessen zum Teil des Pavillons.

Konzept

Durch die räumliche Trennung der beiden Nutzungen entsteht zwischen den Baukörpern ein Hof, der den Besuchern als Sammelstelle und Treffpunkt dient. Des Weiteren werden durch die klare Funktionstrennung gegenseitige Störungen zwischen Laufkundschaft und Workshopteilnehmern vermieden.

Pavillon Gold Lageplan
Pavillon Gold Konzept
Pavillon Gold Grundriss
Pavillon Gold Längsschnitt
Pavillon Gold Querschnitt Ansicht Nord
Pavillon Gold Ansicht Ost
Pavillon Gold Visualiserungen

Konstruktion

Die beiden Baukörper basieren auf einer tragenden Holzständerkonstruktion, an der das Flechtgewebe befestigt ist. Zudem befindet sich hinter dem Gewebe an jeweils einer Seite der Baukörper eine Festverglasung, welche die Fassade und dessen Lichtspiele auch von innen erlebbar macht.

Wandaufbau

Flechtwerk aus Gurtbändern
Messingrohre Durchschnitt 4 cm
Stahlwinkel mit Rohrschellen
Diagonale Lattung 3/5 cm
PES Bahn, diffussionsoffen
OSM Platte 1 cm
Dämmung Mineralwolle 10 cm
Dampfsperre
OSB-Platte 1 cm
Lattung 5/3 cm
OSB-Platte 1 cm

Pavillon Gold Fassadenschnitt